Der TO von Heinz Velich ist ein burgendländischer „unsung hero“.
Unsung hero – nennt man im angloamerikanischen Sprachraum jemanden, der Großes leistet, aber dafür eigentlich zu wenig gewürdigt wird, ein unbesungener Held also.
Der TO von Heinz Velich ist ein burgendländischer „unsung hero“.
Heinz Velich aus Apetlon im Weinbaugebiet Neusiedlersee ist vor allem durch einen der besten Chardonnays Österreichs – den Tiglat – bekannt. Mehr und mehr aus dessen Schatten tritt nun aber ein anderer, auf seine Art nicht minder interessanter Weißwein Velichs: der TO.
Diese Cuvée aus Chardonnay, Sauvignon und Welschriesling zeigt die Vielseitigkeit der Region Seewinkel in all ihrer Einzigartigkeit.
Er schmeckt frisch, kombiniert eine leichte Würze und dunkelgelbe Früchte, das Holz – Velich verwendet französische Eichenfässer – ist harmonisch eingebunden, schmeckt keinesfalls vor.
Einerseits wirkt der TO nicht zuletzt aufgrund des Chardonnay-Anteils und seiner Vinifizierung sehr „burgundisch“, andererseits wieder meint man Anklänge von Marsanne und Roussanne von der Rhône zu vernehmen.
Die straffe Geradlinigkeit dieses Weins ist wohl auch der Grund, warum man einfach nicht müde wird, ihn zu trinken. Und selbst im leeren Glas bleiben lange die dunkelgelben Aromen, man meint, trockene Feigen, dann wieder Brioche zu riechen.
Der Name TO stammt übrigens aus dem Ungarischen und bedeutet soviel wie (Neusiedler) See.
Das Beste: Der Wein kostet – gemessen an seiner Qualität – fast nichts.

