Whisky ist nicht Whiskey


Whisky ist nicht Whiskey, nein hier ist kein Rechtschreibfehler.
Ist das überhaupt das selbe Getränk?
Ja und Nein…

Was nun – Ja oder Nein?
Hier löse ich mal sicher eine Grundsatzdiskussion unter den Wiskeygenieser aus, ich riskiere es mal.

Die Single Malt Trinker werden aufschreien, Ja das ist was ganz anderes das ist ein ganz anderes Getränk. Aber ich sage Nein es ist natürlich das selbe Getränk nur mit einem Unterschied das man einen Irischen und einem aus den USA Whiskey nennt und einen Schottischen Whisky (ohne e), persönlich denke ich das ist das selbe… Aber!!

Bitte nicht falsch verstehen, Schottischer Whiskey ist die Formel 1 in der Whisky Branche, so sehe ich das halt. Einen großen Vorteil hat das Wortspiel, man weiß aus der Schreibweise woher der Whisky kommt, mit “E” aus Übersee und Irland, ohne aus Schottland, auch praktisch. Ein Problem, das manche Whiskey Hersteller aus den USA ihre Whiskey oft ohne “E” schreiben, ja ist verwirrend,
Grundsatzregel gilt trotzdem.

Man merkt schnell Whisk(e)y ist ein sehr schweres Thema und sehr breit gefächert, alleine durch Getreideart & Herstellungsprozess unterscheiden sich die Whiskys extrem von einander, es gibt zum Beispiel:

» Malt Whisky
» Grain Whisky
» Rye Whisky
» Bourbon Whisky
» Corn Whisky
usw.

Der Unterschied liegt nicht nur im Namen sondern auch stark im Geschmack.
Weil wir gerade beim Geschmack sind, es spielen so viele Faktoren in der Herstellung vom Whisky mit, wie beim Wein halt.
Die Zutaten sind natürlich wichtig, aber in der Whiskyherstellung ist das Fass noch wichtiger, der Geschmack im Fass macht 60 – 80% aus. (Eichenholz, Weißeiche aus den USA und die spanischen Cherry Fässer werden oft verwendet)

Was hier auch sehr interessant ist, das bei der Lagerung pro Jahr durch die Poren im Fass 0,5 bis 1,0 Prozent des Inhaltes verloren gehen,
das nennt man Angels’ share oder Angels’ dram (
Anteil der Engel), witzige Anekdote finde ich. Kommt für mich so rüber als ob Gott auch was davon haben möchte,

Halleluja und diesem Sinne zum Wohl!

Single Cask Whisky von Eilan Gillan

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5 Antworten zu “Whisky ist nicht Whiskey”


  1. [...] | Autor: admin Nein ich gehe damit nicht fremd keine Sorge. Aber werde nun einige Artikel aufn Weinblog von Erich Wagner schreiben. Einen Artikel gibt es schon und zwar “Whiskey ist nicht Whisky”, damit [...]

  2. Funke sagt:

    So oder so ist Whisky nicht gleich Whisky, Whiskey nicht gleich Whiskey und schon gar nicht Whisky gleich Whiskey…..
    Leider ist die Schreibweise keine Garantie, den auf vielen Karten in der Gastronomie wird der Begriff wahllos verwendet und eine Qualitätsgarantie ist die Schreibweise auch nicht…..
    Trotzdem immer wieder gerne – zum Wohl!

  3. Thomas sagt:

    Schöne Kurzeinführung! Das ist wirklich ein Thema, das um so mehr Spaß macht, je näher man sich mit ihm beschäftigt. Und damit meine ich nicht die “Umdrehungen pro Minute im Kopf” :)
    Hier gibt es eine schöne, launige Einführung ins Thema:
    http://www.mahagoni-magazin.de/Genuss/tausendwasser.html
    Viele Grüße
    Thomas

  4. Pascal sagt:

    Jawohl, das einziger “Terroir” des Whisk(e)ys ist sein Fass und der darin vorher enthaltenes Inhalt (Cognac, Rum, Wein, Port, Jerez,…)! Deshalb sind Single Casks Malt Whiskies der höchsten und reinsten Ausdruck des Whiskys. Bei den üblichen Single Malts sollte man nicht alles glauben: von wg. Schottisches Quellenwasser und Fasslagern am Meer, die Salzige Noten vermitteln: alles Folklore für Marketing. Denn, als Reduzierungswasser wird Leitungs- oder Entmineralisiertem Wasser aus Plastikkanister verwendet, und die meisten Islays Whiskies werden in den Highlands gelagert… Man sollte eben vielmehr auf die Fässer achten: Herkunft und Trocknen des Holzes, Toasting, Fassungsvermögen, Alter, wieviele “Refill”, und Vorgänger. Auch die Kältefiltration und das Färben (Karamell) sind leider üblich.

  5. Pascal sagt:

    Jawohl, das einziger “Terroir” des Whisk(e)ys ist sein Fass und der darin vorher enthaltenes Inhalt (Cognac; Rum; Wein, Port, Jerez,…)! Deshalb sind Single Casks Malt Whiskies der höchsten und reinsten Ausdruck des Whiskys. Bei den üblichen Single Malts sollte man nicht alles glauben: von wg. Schottisches Quellenwasser und Fasslagern am Meer, die Salzige Noten vermitteln: alles Folklore für Marketing. Denn, als Reduzierungswasser wird Leitungs- oder Entmineralisiertem Wasser aus Plastikkanister verwendet, und die meisten Islays Whiskies werden in den Highlands gelagert… Man sollte eben vielmehr auf die Fässer achten: Herkunft und Trocknen des Holzes, Toasting, Fassungsvermögen, Alter, wieviele “Refill”, und Vorgänger. Auch die Kältefiltration und das Färben (Karamell) sind leider üblich.

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